Therapien

In unserer Praxis wenden wir ursachenbezogene Therapien und ganzheitliche Ausleitverfahren an.

Trigger - Osteopraktik

Trigger–Osteopraktik ist ein von Dr. W. Bauermeister über Jahre hinweg entwickeltes Schmerz–Therapie-Konzept, das den Trigger (Auslöser) als Hauptursache von Schmerzen in den Mittelpunkt stellt.

Was sind Trigger?

Trigger sind dauerhaft verkürzte und verdickte Muskelfaser-Abschnitte innerhalb des Muskels, die Muskelverspannungen, Funktionsstörungen und Schmerzen verursachen. Diese Schmerzen können in die direkte Umgebung und sehr oft in vom Trigger entfernte Körperbereiche ausstrahlen. Das heißt, dass Schmerzen ihre Ursache oft nicht da haben, wo man sie wahrnimmt, sondern an ganz anderen Körperstellen. Muskelverhärtungen, die nicht schmerzen, sind keine Trigger.

Schmerz – Behandlung:

Die Trigger–Osteopraktik bietet dem erfahrenen Therapeuten sowohl Diagnoseverfahren als auch gezielte Behandlungstechniken gegen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen aller Art an. Sie ist für den Patienten nachvollziehbar, weil bei der Diagnostik durch Druck auf die Trigger–Areale genau die Beschwerden ausgelöst werden, unter denen der Patient leidet. Er erlebt dadurch, dass der Therapeut an der Ursache seiner Probleme arbeitet, was sofortiges Vertrauen schafft.

  • Die Triggerbehandlung selbst ist schmerzhaft, jedoch gut erträglich
  • Es kommt zu Hautrötungen und Hautschwellungen
  • Es kann zur Bildung von Hämatomen ( blaue Flecken ) kommen
  • Es kann zu Irritationsschmerzen und Berührungsschmerzen für etwa 3 Tage kommen
  • Auch emotionale Reaktionen sind für kurze Zeit möglich

Der häufig schnelle Behandlungserfolg wiegt den während der Triggerbehandlung empfundenen Schmerz jedoch wieder auf.

Angewandte Therapieformen in der Osteopraktik

Es stehen dem erfahrenen Osteopraktik-Therapeuten folgende Therapieformen zur Verfügung:

  • Funktionsprüfungen
    Prüfung der Statik (Beinlängendifferenz, Beckenschiefstand, Wirbelsäulenkrümmung, Kopfhaltung…), der Gelenkbeweglichkeit, der Muskelkraft, der Nervenreflexe, der Durchblutung...
  • Trigger – Diagnostik
    Die Grundlage der Osteopraktik ist die von Dr. Bauermeister entwickelte exakte Diagnostik der Lokalisation und Eigenschaften der Trigger, die sich in den Oberflächlichen Muskeln als Stränge oder Knoten leicht ertasten lassen. In den tieferen Muskelschichten sind sie jedoch mit herkömmlichen Palpations- Techniken nicht tastbar.
  • Muskeltrigger – Therapie
    Mit dem Triggosan Schlüssel werden Trigger erfolgreich aufgespürt und mit, zum Teil großem Kraftaufwand vom Therapeuten aufgelöst. Es werden spezielle Druck-, Massage- und Dehntechniken angewandt.
  • Ohrakupunktur
    Ermöglicht die zusätzliche Diagnose und Behandlung von Trigger–Arealen über das Ohr.
  • Cranio – Sacral – Therapie (Schädel-Kreuzbein Behandlung)
    Benutzt osteopathische Techniken zur Diagnose von Struktur- und Ferntriggern, welche die Hauptursache von Störungen der Beweglichkeit der Schädelknochen sind, diese wiederum können zu Störungen in anderen Körperbereichen führen. Sie ist eine Ganzkörpertherapie und umfasst:
    • Die Schädelknochen
    • Die Hirn- und Rückenmarkshäute
    • Das Kreuzbein.
    • Die Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit (Liquor)
    • Das Gehirn, sowie die Organe zur Herstellung und Resorption des Liquors
    Alle diese Strukturen besitzen eine enge Verbindung zum Nervensystem, zum Hormonsystem, zum Muskel-, Gefäß- und Organsystem.
  • Cranio – Mandibular – Therapie (für Kiefer, Kopf, Nacken und Schulterbereich)
    Trigger der Kiefer- Mundboden- und Zungenbein- Muskulatur sind oft verantwortlich für Schmerzen im Gesicht, Ohr, Hals, Kiefer und Zähnen. Funktionsstörungen des Kiefergelenkes, Zähneknirschen, Schluckbeschwerden, Kloß im Hals- Gefühl können weitere Folgen sein.
  • Myofaszial – Therapie
    Beeinflusst die Funktion von Muskeln Bindegewebe und Faszien. Faszien sind sehr dünne und glatte Bindegewebshäute welche alle Organe umhüllen, sie stehen in Verbindung miteinander und bestehen aus drei Schichten.
    Die oberflächliche Faszie ist mit der Hautunterfläche verbunden.
    Die tiefe Faszie umhüllt Muskeln und innere Organe und gibt dem Körper seine Kontur.
    Die dritte Faszie bedeckt alle inneren Organe und sorgt für deren Gleitfähigkeit. Normale Bewegung und Organfunktion ist nur durch ein ungestörtes Funktionieren aller Faszien möglich. Durch die Verknüpfung aller Faszien miteinander z. B. nach Operationen können Narben oder Gewebeverklebungen zu Problemen an anderen Körperstellenführen. Durch die Myofaszial-Therapie wird die normale Funktion des Bindegewebes wieder hergestellt.
  • Visceral – Therapie (für die Behandlung innerer Organe)
    Trigger verkürzen und verhärten die Bauchmuskulatur. Das kann zu Schmerzen und Funktionsstörungen der Organe führen, obwohl die Organe selbst gesund erscheinen. Ferntrigger der Rückenmuskulatur verursachen ebenso Schmerzen und Funktionsstörungen der Bauch- und Beckenorgane. Funktionelle Magen-, Darm-, Blasen- und Unterleibsbeschwerden lassen sich mit dieser Technik ebenfalls erfolgreich behandeln.
  • Dehnübungen
    Ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Trigger–Osteopraktik ist die Dehnung der behandelten Muskulatur. Die entsprechenden Dehnübungen erhält der Patient als Hausaufgabe und muss sie mindestens 3x Täglich durchführen.
  • Wirbelsäulendistraktion mittels Streckgerät
    Bewirkt ein sanftes beugen und strecken der Wirbelsäule. Sehr viele Trigger befinden sich in den Multifidi und Rotatores Muskeln, den tiefsten Muskelschichten der Wirbelsäule. Dehnübungen können diese Muskelschichten nicht wirksam erreichen. Durch die Anwendung eines von Dr. Bauermeister entwickelten Streckgerätes ist es möglich, diese Muskeln im gesamten Wirbelsäulenbereich zu behandeln.
    Lendenwirbelsäulendistraktion

    Halswirbelsäulendistraktion

Apitherapie (Bienenheilkunde)

Die Bienenheilkunde ist eines der ältesten naturheilkundlichen Behandlungsverfahren weltweit und dient der Heilung und der Genesung oder Rehabilitation nach Erkrankungen, aber auch der Gesundheitsvorsorge. Die Vorbeugung von Erkrankungen ist der wichtigste Bereich überhaupt denn „der Kluge braucht nicht erst krank zu werden um den Wert der Gesundheit schätzen zu können.“

Der medizinische Fachausdruck für Bienenheilkunde ist Apitherapie und setzt sich aus den Wörtern „Api“ (Apis ist der lateinische Name der Biene. Apis mellifica = Honigbiene) und „Therapie“ zusammen (therapeuein bedeutet auf griechisch Behandeln).

Die Apitherapie ist eine ganzheitliche  Therapie welche alle Systeme des menschlichen Körpers beeinflussen kann, wie z.B. das Blutkreislaufsystem, das Nervensystem, das Hormonsystem, das System des Verdauungstraktes, den Stoffwechsel aller Zellen und sogar die Psyche und den Geist.

Anwendung der Bienenprodukte in der Apitherapie

In der Bienenheilkunde werden folgende Bienenprodukte angewendet:

  • Honig (Wundheilung, Balsam für den Darm, Schonkost für die Leber)
  • Honigtauhonig (Waldhonig hat die gleichen Anzeigen wie Honig)
  • Bienenpollen (ein natürliches Anabolikum)
  • Bienenbrot (ein natürliches Anabolikum)
  • Weiselfuttersaft (Gelée Royale, ein wirkungsvolles Stärkungsmittel mit Einfluss auf die Hormondrüsen und den Hormonhaushalt)
  • Apilarnil (ein Extrakt aus Drohnenlarven, mit ähnlichen Anzeigen wie Weiselfuttersaft)
  • Propolis (Kitharz ist ein natürliches Antibiotikum)
  • Bienengift (zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen)
  • Bienenwachs (zur Herstellung kosmetischer Cremes)

Nach gründlicher Anamnese und Diagnosestellung erfolgt der Allergietest auf die verschiedenen Bienenprodukte. Ist der Allergietest negativ kann mit der Apitherapiebehandlung begonnen werden. Sinnvoll ist es den Körper vorher zu entschlacken und entsäuern. Hier wird sehr gerne die Honigmassage eingesetzt, die mit den bekannten, üblichen Massageformen überhaupt keine Ähnlichkeit hat.

Die Honigmassage wirkt wie eine Reiztherapie bis tief in das Gewebe, hat eine entgiftende Wirkung über die Haut (da die Ausscheidungsfunktionen des Körpers aktiviert werden), wirkt durchblutungsfördernd und belebend. Durch die saugenden oder pumpenden Massagegriffe werden alte Schlackenstoffe aus den Körpergeweben herausbefördert und die Inhaltsstoffe des Honigs aufgenommen, deshalb sollte ein Honig von hoher Qualität ausgewählt werden.

Danach wird, je nach Indikation, mit der inneren und/oder äußeren Anwendung der Bienenprodukte in niedriger Dosierung begonnen, außer Bienengift. Die Produkte werden einzeln oder kombiniert verabreicht und langsam gesteigert bis die gewünschte Dosis erreicht ist.

Nach wenigstens 2-3 Wochen Behandlung mit Bienenprodukten kann mit der Bienengifttherapie begonnen werden. Erst werden Bienengiftpräparate in Form von Salben oder Cremen aufgetragen und einmassiert. Zu bevorzugen sind die Akupressur und das ausstreichen der Meridiane da man über diese das Energetische System des Körpers beeinflusst.

Nach der Akupressurphase (4.-5. Woche) kann mit den Bienengiftinjektionen begonnen werden und nach mehreren Sitzungen kann man schon zur Bienenstichtherapie übergehen bei der man mit lebenden Bienen arbeitet, die man durch ein spezielles Netz direkt in die Haut des Patienten stechen lässt. Das Netz dient der besseren Dosierung dieser natürlichen Injektionen und dem Schutz der Biene welcher, dank des Netzes, der Stachel erhalten bleibt und sie weiter leben kann.

Als Inhalationstherapie wird zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege das Einatmen der Bienenstock-Luft eingesetzt.

Indikationen

Mit Apitherapie können sehr viele Krankheitsbilder behandelt werden z.B. Anämie, Appetitlosigkeit, Arteriosklerose, Brand-, Brüh-, Schürf- und Schnittwunden, Bronchialasthma, Bronchitis, Entzündungen, Exeme, Magengeschwür, Haarausfall, Herz- und Blutgefäßerkrankungen, Husten, Immunologische Erkrankungen, Karies, Lebererkrankungen, Magen-Darmerkrankungen, Müdigkeit, Neurasthenie, Nierenerkrankungen, Obstipation, Rheumatische Erkrankungen, Schlaflosigkeit, Sexuelle Asthenie, Wunden, Zahnfleischentzündung.

Apitherapie
Apitherapie
Apitherapie

 

Ganzheitliche Ausleitungs- und Entgiftungs Therapie

Es ist bekannt dass heute viel mehr Menschen an Chronischen Erkrankungen leiden als früher und die Tendenz ist steigend. Verantwortlich dafür sind meistens Umweltgifte und Parasiten.

Umweltgifte sind alle uns umgebenden toten Substanzen die nicht in unseren Körper gelangen dürfen, weil sie seine Funktionen beeinträchtigen und schädigen können. Umweltgifte sind z. B. Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Aluminium Thallium, Cadmium... Lösungsmittel wie Benzol, Propylalkohol, Xylol, Toluol... Chemische Gifte wie FCKW, PCB, Dioxin, Formaldehyd... Insektizide, Konservierungsmittel, Farbstoffe, Abgase, Medikamentenrückstände...

All das führt zur Schwächung des Immunsystems, was wiederum zur ungehemmten Vermehrung von Parasiten führen kann.

Parasiten sind Lebewesen die in unserem Körper schmarotzen, unsere Nahrung aufzehren und uns mit ihren Abbauprodukten belasten. Dazu gehören sowohl erwachsene Parasiten, als auch ihre 5–6 Entwicklungsstadien. Zu den Parasiten im Menschlichen Körper gehören:

  • Würmer
    Bandwürmer, Egel, Spulwürmer, Hakenwürmer, Madenwürmer, Fadenwürmer...
  • Einzeller
    Trichomonaden, Trichinen, Toxoplasmen, Plasmodien, Amöben...
  • Pilze
    Hefepilze z.B. Candida abicans, Schimmelpilze z. B. Aspergillus,
    Mutterkorn...

In unserer Praxis wird eine Kombination von verschiedenen Ausleitungs- und Entgiftungstherapien praktiziert. Es werden nicht nur gezielt Pilze, oder nur Schwermetalle, oder nur Giftstoffe, oder nur Parasiten ausgeleitet, sondern es wird angestrebt alle diese krankmachenden Substanzen und Parasiten mit einer Kombinationstherapie auszuleiten.

Nach abgeschlossener Anamnese und Körperlicher Untersuchung wird der Patient mittels Kinesiologie ausgetestet womit sein Körper belastet ist und mit welchen Mitteln diese Belastung zu behandeln ist. Anschließend wird eine individuelle Ausleitung zusammengestellt, die der Patient dann Zuhause durchführen kann.

Bei Verdacht auf Schwermetallbelastung werden Laboruntersuchungen durchgeführt wie Haarmineralanalyse, Blut- und Harnuntersuchungen. Je nach Ergebnis wird mit EDTA-Infusionen und/oder DMSA Kapseln ausgeleitet.

Die Therapie setzt sich aus drei Schritten zusammen.

  1. Reinigung des Verdauungstraktes
  2. Nierenreinigung 
  3. Leberreinigung  

Zwischendurch wird Kinesiologisch nachgetestet um den Verlauf der Ausleitung zu überprüfen.
Zur Ausleitung werden spezielle Ölmischungen, Pflanzliche Präparate und Tees verwendet die keine unerwünschten Nebenwirkungen hervorrufen, reichlich Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthalten, sowie Inhaltstoffe welche in der Lage sind Schadstoffe zu binden und auszuleiten.

Indikationen zur Ganzheitlichen Ausleitungs- und Entgiftungstherapie sind zum Beispiel:

  • Abwehrschwäche,  Infektanfälligkeit
  • Allergien
  • Antibiotikabehandlung über längeren Zeitraum  (Stört die Darmflora)
  • Akne
  • Asthma Bronchiale
  • Chronische Durchfälle
  • Chronische Müdigkeit
  • Chronische Hepatitis
  • Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn
  • Entfernung von Amalgamfüllungen
  • Entzündliche Gelenkschmerzen
  • Fibromyalgie (Weichteilrheuma)
  • Heuschnupfen
  • Hyperaktive Kinder,  ADS  (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom)
  • Menstruationsbeschwerden
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Neurodermitis
  • Pilzinfektionen
  • Stoffwechselstörungen  (Gicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht)
  • Verdauungsstörungen  (Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Analexem, Fisteln)

 

Aderlass

Der Aderlass ist eines der ältesten Naturheilverfahren und wurde bereits in der Antike angewendet.
Bei gegebener Indikation ist der Aderlaß eines der tiefgreifendsten Umstimmungsverfahren welches z.Zt. in vielen naturheilkundlichen  Praxen angewendet wird.

Umstimmungsverfahren entfalten ihre Wirkung über das sympathiko-adrenerge System, das heißt sowohl über das vegetative Nervensystem als auch über das Hormonsystem und werden mit dem Ziel eingesetzt die Reaktionsbereitschaft des Körpers zu ändern.

Der Volumen-Aderlaß wird in unserer Praxis als Ausleitungsverfahren eingesetzt, welches eine Flüssigkeit entziehende Wirkung auf das Gewebe hat und somit gleichzeitig Blut verdünnend wirkt. Es werden je nach Indikation einmal Monatlich bis zu 500 ml Blut abgenommen.

Indikationen für Volumen-Aderlaß sind:

  • Übergewichtige „vollblütige“ Patienten mit Bluthochdruck
  • Durch Stauungen hervorgerufene Symptome wie:
    • Nasen- und Netzhautblutungen
    • Asthma cardiale (Herzasthma)
    • Dyspnoe (Atemnot)
    • Schwindel

Der Hildegard-Aderlaßeignet sich als erste Therapeutische Maßnahme zur Behandlung so genannter Zivilisationskrankheiten wie z. B. Rheuma, Gicht, Neurodermitis, Akne und Durchblutungsstörungen. Beim Hildegard-Aderlaß werden in den ersten 5 Tagen nach Vollmond 150 bis 180 ml Blut entnommen.

Absolute Kontraindikationen für den Aderlaß sind fieberhafte Infekte, akuter Durchfall, ausgeprägte Körperschwäche, Exsikkose, Angina pectoris.

Aderlass

 

Baunscheidttherapie

Das Baunscheidtverfahren ist ein naturheilkundliches Heilverfahren welches von Carl Baunscheidt vor fast 200 Jahren entwickelt wurde und dient der Ableitung über die Haut.

Mittels eines sogenannten "Baunscheidt-Geräts" wird die desinfizierte Haut minimal perforiert. Dies ist nicht schmerzhaft, sondern eher angenehm. Anschließend wird eine spezielle Mixtur, das Baunscheidtöl, auf die Haut aufgebracht.  Dieses Öl bewirkt eine angenehme Erwärmung der Haut. Die Haut rötet sich und es bilden sich Hautquaddeln. Diese Reaktionen führen zu einer Entgiftung und Entschlackung sowie einer Tiefendurchblutung des Bindegewebes und der, den Hautsegmenten zugeordneten inneren Organen. Zudem wird der Lymphfluß aktiviert, Giftstoffe ausgeleitet und die Immunabwehr gestärkt.

Indikationen für das Baunscheidtverfahren sind:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Abwehrschwäche
  • Verdauungs- und Stoffwechselstörungen
  • Funktionelle Beschwerden

Kontraindikationen sind örtliche Entzündungen, Muttermahle, Narben, akute Hautkrankheiten und –infektionen, Fieber, schwere Autoimmunkrankheiten.

Schröpftherapie

Die Schröpfbehandlung ist eine Jahrtausend alte naturheilrundliche Behandlungsmethode, welche die Chinesen vor über 5 000 Jahren, die Mesopotamier vor etwa 3 000 Jahren und auch die Griechen der Antike zur Behandlung verschiedener Leiden einsetzten indem sie Bambusnäpfe, Kuhhörner und sogar den eigenen Mund einsetzten.

Es wird unterschieden zwischen Schröpfkopfmassage, trockenem Schröpfen und blutigem Schröpfen.

Bei der Schröpfkopfmassage wird mit einem Gummiball Luft aus dem Schröpfglas abgepumpt und dadurch ein Unterdruck erzeugt. Die vorher eingeölte Haut wird nun mit dem Saugglas 2 – 4 Minuten lang massiert, Bzw. so lange bis die Haut sich bläulich oder rötlich verfärbt.

Die Schröpfkopfmassage wirkt Durchblutungsfördernd, ableitend, sowie entspannend auf die Muskulatur und aktivierend auf die Organe die mit den entsprechenden Reflexzonen in Verbindung stehen.

Beim trockenen Schröpfen wird die Durchblutung in der Region gefördert, Sauerstoff und Nährstoffreiches Blut strömt ein, wirkt ableitend, Muskelentspannend und entkrampfend auf innere Organe die mit der jeweiligen Reflexzone in Verbindung stehen.

Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vor dem Ansetzen der Schröpfgläser leicht angeritzt. Der aufgesetzte Schröpfkopf saugt nun das Blut innerhalb 10 – 20 Minuten an und wirkt somit Blutentziehend, ausleitend und entlastend auf diese Region. Gekonnt eingesetzt ist das Schröpfen eine hervorragende Heilmethode in der Hand des Therapeuten.

 

Chiropraktik nach Dr. Ackermann

Chiropraktik bedeutet Diagnose und Behandlung von Skelettverlagerungen und deren Auswirkungen wie Funktionsstörungen und Schmerzen. Dabei spielen das Becken und die Wirbelsäule eine zentrale Rolle.

Durch Becken Verdrehung oder Becken Verlagerung kommt es automatisch zu einer Beinlängendifferenz und in Folge zu Wirbelsäulenkrümmungen (Skoliose) was zu Funktionsstörungen und Schmerzen führen kann.

Wirbelverschiebungen gegeneinander (sog. Subluxationen) können zur Einengung von Nerven führen. Die Passage der Nervenleitungen wird somit erschwert und es kann zu Störungen in jenen Körpergebieten und Organen kommen welche von diesen Nerven versorgt werden.

In unserer Naturheilpraxis werden zum lösen von Wirbel-, Hüft- und Gelenksubluxationen Techniken nach Dr. Ackermann angewendet.

Indikationen für Chiropraktik sind:

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Schleudertrauma
  • Schwindel
  • Torticollis spasticus (Schiefhals)
  • Schulter- Armschmerzen
  • Tennisarm
  • Lumbalgien (Kreuzschmerzen)
  • Hüft- und Knieschmerzen

Chiropraktik
Chiropraktik

 

Zellularmedizin / Orthomolekulare Therapie

Vergleichen wir unsere Lebensweise mit der unserer Vorfahren, so müssen wir feststellen das unser Körper heute viel größeren Belastungen ausgesetzt ist wie z. B. Elektrosmog, Fehlernährung, industriell aufbereitete- sowie chemisch konservierte und bestrahlte Nahrungsmittel, Stress... was zu chronischem Vitamin und / oder Mineralstoffmangel führen kann, welcher über die Ernährung nicht mehr auszugleichen ist.

Um die leeren Speicher wieder aufzufüllen ist es sinnvoll die Vitamine und Mineralien anfangs zu injizieren, um dann auf die Einnahme eines entsprechenden Präparates umzusteigen, das nach wenigen Monaten abgesetzt werden kann wenn die Ernährung dementsprechend eingestellt wurde.

In manchen Fällen, bei entsprechend schlechter Lebensführung kann auf Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr verzichtet werden.

Da die Zellulare oder Orthomolekulare Medizin der Erhaltung der Gesundheit die gleiche Bedeutung beimisst wie der Behandlung von Krankheiten wird sie in unserer Naturheilpraxis sowohl zum Vorbeugen als auch zum Behandeln von Krankheiten eingesetzt.

Es werden nur Biologische Substanzen eingesetzt die physiologisch im Körper vorhanden sind.

 

Vitamin C-Hochdosistherapie

Vitamin C ist als Aktivator des gesamten Zellstoffwechsels an unzähligen Stoffwechselreaktionen in unserem Körper beteiligt. Nerven und Immunzellen verfügen über die höchsten Vitamin C Konzentrationen im Organismus. Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte, ist ein sehr starker Fänger von freien Radikalen, hält die Blutgefäße geschmeidig, ist an der Umwandlung von Cholesterin zu Gallensäure beteiligt, beschleunigt die Wund- und Knochenheilung, Schützt vor Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie.

Über den Darm können nur begrenzte Mengen an Vitamin C aufgenommen werden da dieser sonst mit Durchfall reagiert. Sind therapeutisch hohe Vitamin C Gaben angezeigt, bietet sich eine Vitamin C Infusion an.

Indikationen für Vitamin C-Hochdosistherapie sind:

  • Arteriosklerose
  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Entzündliche rheumatische Erkrankungen
  • Akute sowie chronische Infekte und Infektionserkrankungen
  • Infektanfälligkeit
  • Allergische Erkrankungen
  • Psychische Störungen
  • Krebserkrankungen (besonders nach Chemotherapie)

Vitamin C
Vitamin C
Vitamin C

 

Magnetfeldtherapie

Geschichte

Die Elektro-Magnetische Wechselwirkung ist eine Universelle Energie, sie kommt überall im Universum vor und  ohne diesen Elektro-Magnetismus gäbe es keine Materie, und kein Leben.

Die Magnetfeldtherapie ist eine der ältesten naturheilkundlichen Behandlungsmethoden der Menschheit und in der ganzen Welt bekannt.

Schon die alten Chinesen und Ägypter wussten über die heilenden Kräfte der Magnetsteine bescheid. Auch in Europa wurde mit Magnetsteinen behandelt. So z. B. behandelte der berühmte Arzt Paracelsus im Mittelalter seine Patienten indem er Magnetsteine auf bestimmten Bahnen, entgegen der Fließrichtung des Blutes bewegte.

Therapie

In unserer Praxis wird eine sehr sanfte, pulsierende Magnetfeld-Therapie   „Bio – Elektro – Magnetische – Energie – Regulation“ (BEMER) nach Prof. Dr. Wolf A. Kafka sowohl zur Ursachenbezogenen Behandlung, als auch zur Unterstützung anderer Therapieformen eingesetzt.

Eine Behandlung dauert zwischen 8 und 36 Minuten und wird von den Krankenkassen leider nicht übernommen.

Wirkung

Das BEMER System arbeitet mit einem sehr breitbandig wirkenden Impuls, welcher jedoch sehr niedrig in seiner Intensität ist, mit seinen 3,5 μT bis 35 μT sogar niedriger als das uns umgebende Erdmagnetfeld welches in unseren Breiten zwischen 45 μT und 50 μT misst. (μT bedeutet Mikro Tesla und ist eine Maßeinheit mit welcher man die Intensität von Magnetfeldern misst.)

Wir können sagen dass dieses Magnetfeldsystem innerhalb des Biologischen Fensters arbeitet, also innerhalb der Magnetfeldstärken in denen Leben entstanden ist. Daher gibt es keine Kontraindikationen, lediglich 2 relative Kontraindikationen und dass sind: frisch transplantierte Organe, sowie epileptische Anfallsleiden.

Das BEMER Magnetfelssystem entfaltet seine Wirkung auf Zellebene. Durch die entsprechende elektromagnetische Energiezufuhr wird die physikalisch – chemische Reaktionsbereitschaft auf molekularer Ebene erhöht und das wiederum bewirkt eine Verstärkung aller Stoffwechselreaktionen im Körper, auch an und in den Zellen. Im Blut wird nachweislich eine Auflösung der Erythrozytenkoagulationen (Verklumpungen der roten Blutkörperchen) und dadurch eine Erhöhung der Sauerstoffsättigung in den Arterien, auch des Sauerstoffpartialdrucks, sowie eine Verbesserung der Kapillardurchblutung und des Zellstoffwechsels bewirkt. Das heißt dass Sauerstoff und Nährstoffe besser in die Zelle und Schlacken besser aus der Zelle transportiert werden können. Durch die Verbesserung der Sauerstoffversorgung der Zellen sind diese in der Lage mehr Energie (ATP) zu produzieren.

Auch das Immunsystem wird durch den sehr breitbandigen BEMER Impuls angeregt. Zum Beispiel kommt es in der Blutbahn zu einem besseren Adhäsionsverhalten (Anhaftung an den Blutgefäßwänden) der Abwehrzellen, das führt zu einem besseren Informationsaustausch und die Abwehrzellen können die Blutbahn schneller verlassen um in Gewebebereiche einzudringen wo sie gerade gebraucht werden um etwas „aufzuräumen“.

Über die nachweislich verbesserte Durchblutung v. a. in den Kapillargefäßen wo hauptsächlich der Stoffaustausch mit den Zellen und der Zwischenzell-Flüssigkeit stattfindet und den dadurch verbesserten Stoffwechsel sind die damit verbundenen positiven Wirkungen auf fast alle Krankheitsbilder zu erklären.

Die Hauptwirkung des BEMER Magnetfeldsystems ist:

  • Die Verbesserung der Durchblutung
    v. a. der Mikrozirkulation in den Kapillaren, dadurch
  • Die Verbesserung der Sauerstoffversorgung
    aller Zellen
  • Die Verbesserung des Stoffwechsels
    dadurch
  • Die Aktivierung der Selbstheilungskräfte
    dadurch
  • Die Verbesserung der Wund- und Knochenheilung
    dadurch
  • Die schnellere Regeneration
    nach Krankheiten und Verletzungen und
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit
    sowohl privat, im Beruf, als auch im Sport.

Indikationen für die Bio-Elektromagnetische- Energie-Regulationstherapie BEMER sind:

  • Allgemeine Regeneration
  • Allergien
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Asthma bronchiale
  • Bandscheibenprobleme
  • Degenerative Erkrankungen
  • Depression
  • Diabetische Makroangiopathie und Polineuropathie
  • Durchblutungsstörungen und Thromboseprophylaxe
  • Endoprothesenprobleme
  • Entzündliche Prozesse
  • Fibromyalgie
  • Frakturen  (Knochenbrüche)
  • Gelenkschmerzen / Arthralgien
  • Hypertonien
  • Immunsystemschwäche
  • Ischialgien / Hexenschuss
  • Knochen- und Wundheilung
  • Migräne
  • Morbus Bechterew
  • Müdigkeit / Erschöpfungssyndrom
  • Multiple Sklerose  (MS)
  • Muskelverspannungen
  • Ödeme  (Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe)
  • Osteoporose
  • Psychovegetative Störungen
  • Rheuma, Weichteilrheuma  (Fibromyalgie)
  • Schlafstörungen
  • Schmerztherapie
  • Sportverletzungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Stressabbau
  • Tinnitus
  • Ulcus  (Geschwüre)
  • Wundheilungsstörungen
  • Zustand nach Schlaganfall
  • Zur Unterstützung aller anderen Therapien ...

Magnetfeld
Magnetfeld
Magnetfeld

 

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie nach Huneke ist eine Regulationstherapie welche über das vegetative Nervensystem wirkt und zur Zeit eines der bekanntesten Naturheilverfahren ist. Sie ist eine Injektionsbehandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel z. B. Procain oder Lidocain und geht auf eine Entdeckung der Ärztebrüder Ferdinand und Walter Huneke aus Düsseldorf zurück welche 1928 ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Heilanästhesie veröffentlichten.

Die Segmenttherapie wird oft mit dem Begriff „Neuraltherapie“ gleichgesetzt und besteht aus Quaddelungen mit Lokalanästhetika in dem von der Krankheit betroffenen Körpersegment. Sie entfaltet ihre Wirkung über die so genannten cutivisceralen Reflexbögen, das ist eine nervale Wechselwirkung zwischen den inneren Organen und den dazu gehörenden Körperoberflächen. Schlägt die Segmenttherapie fehl, sollte eine Störfeldbehandlung eingeleitet werden.

Neuraltherapie
Neuraltherapie
Neuraltherapie

Die Störfeldtherapie dient zur Behandlung von chronischen und funktionellen Erkrankungen. Die Ursache verschiedener Krankheitsbilder liegt oft in anderen körpereigenen Strukturen, zum Teil fern von dem eigentlichen Symptom und wird als Störfeld bezeichnet.

Störfelder entstehen durch Restinformationen im umgebenden Gewebe nach Organerkrankungen, sie können überall entstehen zum Beispiel in den Gaumenmandeln, Nasennebenhöhlen, Zahn-Kiefer-Bereich und in Narben aller Art. Störfelder sind Dauerstress für den Körper und erschöpfen die Abwehr. Die anfangs nur funktionellen Störungen können später zu Organerkrankungen führen.

Durch die Injektion in das Störfeld wird die schädigende Wirkung der krankhaften Impulse auf die Regulationsfähigkeit des Organismus unterbrochen und ermöglicht somit die natürliche Ausheilung von Erkrankungen. Besonders eindrucksvoll ist dieser Effekt als so genanntes Sekundenphänomen, wo durch die Störfeldbehandlung in Sekunden-schnelle die Heilung einer Fernstörung erfolgt.

 

Eigenbluttherapie

Eigenblut ist ein sehr wirkungsvolles Medikament in der naturheilkundlichen Therapie und wird zur Steigerung der Immunabwehr Bzw. der Immunregulation eingesetzt.

Aus dem Arm des Patienten wird eine kleine Menge Venenblut entnommen, mit einem passenden Homöopathischen und / oder Phytotherapeutischen (Pflanzlichen) Medikament versehen z.B. Echinacea, Mistel… und aufbereitet in den Gesäßmuskel zurückinjiziert. Hierdurch wird ein Reiz gesetzt, auf den das Immunsystem reagiert, denn Blut im Muskel – das heißt außerhalb der Blutgefäße – ist für das Immunsystem ein Fremdkörper. Da es sich jedoch bei dieser Injektion um Körpereigenes Material handelt geht von ihr keine Gefahr aus.

Unsere Abwehrzellen „schauen“ sich den „Fremdkörper Blut“ erst mal genau an und entdecken dass außer den bekannten Blutbestandteilen sich in diesem injizierten Blut noch andere Stoffe befinden die nicht hingehören wie z.B. Allergene, Bakterien, Viren, Einzeller... und phagozytieren (verschlingen) diese.

All diese neuen Entdeckungen merken sich nun spezielle Abwehrzellen und gelangen mit ihrer neuen Information wieder zurück in die Blutbahn wo sie nun plötzlich die schädigenden Stoffe entdecken die sie früher gar nicht mehr wahrgenommen haben weil sich das Immunsystem schon an sie gewöhnt hat. (Dies ist oft bei chronischen Erkrankungen der Fall)

Nun, da unser Immunsystem diese schädigenden Fremdstoffe (Allergene, Bakterien...) wieder erkennt, kann es gezielt den Kampf gegen sie aufnehmen, den Organismus von ihnen befreien und dieser kann wieder gesunden.

Indikationen
Die Eigenbluttherapie wird erfolgreich bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Akute virale und bakterielle Infektionen
  • Allergische Erkrankungen wie allergisches Asthma Bronchiale, Heuschnupfen ...
  • Allgemeine Abwehrschwäche zur Anregung des Immunsystems
  • Alte, chronische Krankheitsprozesse
  • Migräne
  • Durchblutungsstörungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Zur Steigerung des Allgemeinbefindens